Beim Verzehr bestimmter Speisen oder großer Portionen fühlen wir uns hinterher oftmals schlapp und müde, da unser Körper viel Energie für die Verdauung aufwenden muss, die uns dann an anderer Stelle fehlt. Genauso gibt es aber auch Lebensmittel, die uns dabei helfen können fokussierter und leistungsfähiger zu sein.

— Diesen Monat beschäftigen wir uns tiefergehend mit dem Thema “Soulfood”, genauer gesagt mit der Frage wie bestimmte Lebensmittel und eine bewusstere Ernährung Einfluss auf unser Wohlbefinden und unsere Leistung haben können. Dabei versorgen wir dich wie immer mit praktischen Tipps und nützlichem Hintergrundwissen, ohne dich an der Nase herumzuführen. —

Brainfood = Futter fürs Gehirn?!

Können wir Weisheit also wortwörtlich auch mit Löffeln essen? Der Rückschluss macht zwar Sinn, aber was versteckt sich wirklich hinter Brainfood und Co? Kann ich mein Hirn durch richtiges “Futter” trainieren?

Unser Gehirn vollbringt Höchstleistungen – ohne Frage wird hier eine Menge Energie benötigt. Genauer gesagt, 20% unserer täglichen Energie beansprucht unser Gehirn für sich. Am wohlsten fühlt sich dein Gehirn, wenn es entsprechend gesund gefüttert wird. Dann regeneriert es sich in der Nacht im Schlaf und du kannst tagsüber deine ganze Leistungsfähigkeit abrufen. Richtig gut für unsere grauen Zellen ist eine Kombination aus Gemüse, Obst, Olivenöl, Getreide, Nüssen, Käse sowie Fisch und Geflügel. Die ultimative Geheimwaffe für unsere Leistungsfähigkeit ist eine Ernährung, die vielseitig, vollwertig, möglichst natürlich und vorwiegend pflanzlich ist – aus dem Grunde wird oftmals die mediterrane Küche empfohlen, wenn es darum geht die eigene Produktivität durch Ernährung voranzutreiben.

Junkfood – braucht niemand, auch dein Gehirn nicht. 

Viele verschiedene Studien haben gezeigt, dass eine zu einseitige Ernährung aus zu viel Fett, zu viel Salz und zu viel Zucker, wie es bei vielerlei Fast Food leider der Fall ist, zu Impulsivität, einem erhöhten Risiko für Depressionen, Aggressionen, Gewalttätigkeit und Ängstlichkeit sowie Gedächtnisproblemen führen kann. Falls du also in nächster Zeit mal wieder einen Anfall von schlechter Laune oder Angstgefühlen hast und dich in der eigenen Haut nicht wohl fühlst, frage dich doch mal, was du vorher eigentlich gegessen hast und ob es da nicht vielleicht einen Zusammenhang geben könnte. 

Besser: Unsere TOP 5 der Brainfood-Inhaltsstoffe für dich!

  • Omega 3 Fettsäuren, die nicht nur gut für dein Herz sind, sondern auch für die Gehirnentwicklung. Du findest sie in fettreichem Fisch wie Lachs, Makrele, Hering und Sardinen. Außerdem in Nüssen sowie Nussölen und Samen, wie Lein- oder Chiasamen.

     

  • Komplexe Kohlenhydrate: Sie sind die beste, nachhaltigste Energiequelle für unser Gehirn. Gleichzeitig enthalten diese Wunderwaffen auch noch Ballaststoffe, Mineralien und Vitamine. Zu finden sind die kleinen Kraftpakete in Vollkornprodukten, Quinoa, Bohnen, Haferflocken, Reis, Kartoffeln und Bananen.

     

  • Proteine: bestehen aus Aminosäuren, die u.a. als Vorläufer für Botenstoffe wie Serotonin (Glückshormon) oder Dopamin (Schlafhormon) gelten. Die besten Eiweißquellen sind Hühnerei (Wer hätte das erwartet?), aber auch Milchprodukte, Sojaprodukte, Hülsenfrüchte, Fisch und Fleisch.

     

  • Sekundäre Pflanzenstoffe: Die Pflanzenstoffe sind verantwortlich für den Geschmack, Geruch und Farbe. Insbesondere die Polyphenole sind wichtig für unser Gehirn, da sie die Lern- und Gedächtnisfähigkeit unterstützen. Außerdem schützen sie unsere DNA vor oxidativem Stress. Du findest diese wunderbaren Substanzen in jedem bunten Obst oder Gemüse wie Beeren, Trauben, Pflaumen oder Paprika.

     

  • Flüssigkeit: Nichts ist wichtiger. 1,5 – 2 Liter ungesüßten Tee oder Wasser braucht dein Kopf täglich. Auch verdünnte Säfte sind super. Kaffee kann ebenfalls dazu gezählt werden, Alkohol hingegen leider nicht. Smoothies sind eher ein Snack als eine tatsächliche Flüssigkeitszufuhr. 

Das beste zum Schluss!

Hier kommt dein morgendlicher Aufweckruf für dein Gehirn! Dieses Müsli liefert alles, was deine grauen Zellen brauchen – von Ballaststoffen, über Mineralstoffe, Vitamine, sekundäre Pflanzenstoffe bis hin zu hochwertigen Kohlenhydraten (langfristige Energie) und gesunden Fetten! 

Das brauchst du:

4 EL Haferflocken
4 EL Erdbeer Joghurt
1 Handvoll Erdbeeren
2 EL Nüsse deiner Wahl
1 EL Kakaonibs

So wird’s gemacht:

Wasche die Erdbeeren, lass sie sofort abtropfen. Achte darauf dass die Beeren nicht zu lang im Wasser liegen, sonst verlieren sie schnell ihren Geschmack. Entferne die grünen Blätter der Erdbeeren und viertel sie anschließend. Richte nun alle Zutaten in einer schönen Schüssel an und lass es dir in aller Ruhe schmecken! Tipp: Für mehr Bekömmlichkeit, kannst du die Haferflocken auch kurz in etwas Milch aufkochen.

In diesem Sinne wünschen wir dir eine produktive Woche!
Dein Humanoo-Team

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