Wie du trotz Heuschnupfen die Sonne genießen kannst

Der Frühling kann so schön sein, wären da nicht die lästigen Pollenallergien! HUMANOO möchte dich durch diese Zeit begleiten und bietet dir in den kommenden Wochen wertvolles Hintergrundwissen zum Thema Heuschnupfen sowie praktische Tipps via App an, die dir den Frühlingsalltag angenehmer machen. 

Tränende Augen, juckende Nase und das ständige Gefühl, kurz vor einem Niesanfall zu stehen – Allergiker wissen wovon die Rede ist: Heuschnupfen. Denn wenn der Rest der Welt bei den ersten Sonnenstrahlen voller Euphorie nach draußen strömt, wagen sich die Allergie-Geplagten nur mit Taschentüchern und Nasenspray bewaffnet vor die Tür. Mehr als jeder dritte Deutsche leidet an einer Allergie. Die häufigste ist die Pollenallergie, von der nach Schätzungen rund 13 Millionen Menschen betroffen sind. Doch was passiert überhaupt bei einer Allergie im Körper und was kann man gegen die Symptome tun?

Was ist Heuschnupfen?

Heuschnupfen ist eine Überempfindlichkeitsreaktion des Immunsystems auf eine Pollenallergie. Dabei ist der Begriff Heuschnupfen irreführend, denn mit Heu haben die Beschwerden nichts zu tun. Woher also kommt der Name? Ganz einfach: Im 19. Jahrhundert wurden die typischen Symptome, also das Niesen und die laufende Nase, zuerst bei Menschen festgestellt, die Kontakt mit Heu und Gras hatten – so entstand umgangssprachlich der Heuschnupfen.

Reaktion des Körpers:

Das Immunsystem hält die Pollen fälschlicherweise für gefährliche Eindringlinge. Daraufhin werden Antikörper gebildet, die bei Kontakt mit den Pollen die allergische Reaktion auslösen. Die Rötung ist dabei ein Zeichen einer verstärkten Durchblutung, die für einen leichteren Transport von Abwehrzellen in die betreffenden Körperregionen sorgen soll. Wissenschaftler haben zudem nachgewiesen, dass sich Allergiker während der Pollensaison unglücklicher fühlen, da sie weniger Serotonin im Blut haben, das als Gute-Laune-Botenstoff bekannt ist.

Typische Symptome:

Betroffene leiden in der Regel unter Niesattacken, juckenden oder brennenden Augen oder einer verstopften Nase. Außerdem kann es zu einem unangenehmen Juckreiz oder Brennen im Hals und zu Entzündungen im Hals-Nasen-Ohren-Bereich kommen.

Ganz wichtig:

Eine Pollenallergie sollte auf jeden Fall behandelt werden. Geschieht dies nicht, kann es zu einem sogenannten Etagenwechsel kommen: Hierbei schlägt sich die Allergie auf die Bronchien nieder und kann so Asthma auslösen. Dies betrifft fast jeden dritten Pollenallergiker. Erste Anzeichen sind hier Husten und Atemnot.

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