#Interview

Digitale Gesundheitsförderung für die Verwaltung der Stadtgemeinde Leoben

Die Stadt Leoben in der österreichischen Steiermark ist mit rund 24.500 Bewohnerinnen und Bewohnern die zweitgrößte Stadt in der Steiermark nach Graz. Alexandra Janze, verantwortlich für die Stabsstelle Organisations- und Personalentwicklung der Stadtgemeinde Leoben, erzählt im Interview mit HUMANOO, wie sich das gesundheitliche Verhalten der Mitarbeiter dank moderner Gesundheitsmaßnahmen zum Positiven verändert hat.

Hallo Frau Janze, bitte stellen Sie uns die Stadtgemeinde Leoben vor. Über welche Bereiche erstreckt sie sich und was sind die besonderen Herausforderungen Ihrer Mitarbeiter?

Die Stadtgemeinde Leoben beschäftigt insgesamt 525 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Herausforderungen im Alltag sind aufgrund ihrer unterschiedlichen Tätigkeiten sehr vielfältig. So haben wir es beispielsweise mit Mitarbeitern im Rathaus bis hin zu Bediensteten in den Kindergärten und Schulen, dem Wirtschaftshof und der Stadtgärtnerei zu tun. Da liegt es nahe, dass auch die Bedürfnisse in Hinblick auf die Gesundheit unserer Mitarbeiter sehr unterschiedlich ausfallen.

Warum ist Ihnen betriebliches Gesundheitsmanagement wichtig? Spielt Gesundheit schon immer eine wichtige Rolle bei der Stadtgemeinde Leoben?

Definitiv! Die Förderung der Gesundheit unserer Mitarbeiter ist ein wichtiger Bestandteil unserer Unternehmenskultur. So hat die Stadtgemeinde Leoben bereits im Jahr 2008 die Charta der Betrieblichen Gesundheitsförderung des Fonds Gesundes Österreich unterzeichnet und erhält regelmäßig das Gütesiegel für betriebliche Gesundheitsförderung.

Über welche gesundheitlichen Probleme klagen Ihre Mitarbeiter am meisten? Welche Art von Unterstützung wünschen sie sich?

Unsere Mitarbeiter, die vorwiegend sitzende Berufe ausüben, wünschen sich mehr Bewegung und Entspannung. Mitarbeiter im Wirtschaftshof benötigen demgegenüber mehr Unterstützung beim Thema Rückenfitness. Wir haben uns deshalb dafür entschieden neue betriebliche Gesundheitsmaßnahmen in allen Abteilungen der Stadtgemeinde Leoben einzuführen und uns in dem Zuge für die HUMANOO-App entschieden.

Wie sind Sie auf HUMANOO aufmerksam geworden? Und was hat Sie an dem Produkt gereizt?

Wir haben bei der Messe „Zukunft Personal“ in Wien das erste Mal von HUMANOO erfahren und waren sofort begeistert. Die App ist eine optimale Ergänzung zum bestehenden Programm der betrieblichen Gesundheitsförderung, denn sie bietet uns die Möglichkeit auch Mitarbeiter zu erreichen, die sonst an keinem der bereits angebotenen Programme teilnehmen und eine individuelle Gesundheitsförderung bevorzugen. Das Besondere an der App ist für mich die Möglichkeit, dass Mitarbeiter sich anhand ihrer Bedürfnisse ein individuelles Programm zusammenstellen können. Wir wollen damit erreichen, dass die betriebliche Gesundheitsförderung noch individueller wird und wir durch die App noch mehr Mitarbeiter ansprechen können.

Wie wurde HUMANOO von den Mitarbeitern angenommen und bewertet? 

Die Mitarbeiter haben sich sehr über die Willkommens-Box und das breite Angebot von HUMANOO gefreut. Besonders gut kommen die Ernährungs-Tipps und gemeinsamen Schritte-Challenges bei den MitarbeiterInnen an. Letztere wirken sich sehr positiv aus, da man Spaß daran entwickelt, auch über die üblichen Trainingsprogramme hinaus sportlich aktiv zu sein und sich mit seinen Kollegen zu messen. Somit konnten selbst Sportmuffel angesprochen werden, die das Gesundheitsprogramm davor weniger bis gar nicht in Anspruch genommen haben.

Konnte HUMANOO somit auch zu einer Verbesserung Ihrer Unternehmenskultur beitragen? 

Die Humanoo App als digitale Alternative ergänzt das bestehende Portfolio und bietet mehr Individualisierung. Im Zeitalter der Digitalisierung und im Generationenwandel stellt dies eine wichtige Komponente in der kontinuierlichen Weiterentwicklung unserer Unternehmenskultur dar – wir sind froh unseren MitarbeiterInnen mit HUMANOO ein digitales Tool anbieten zu können.

Kommen wir auf das Thema Arbeitgeberattraktivität zu sprechen. Was sind für Sie die größten Herausforderungen bei der Gewinnung neuer Mitarbeiter?

Die Region Obersteiermark Ost ist stark vom demographischen Wandel betroffen, was bedeutet, dass es für uns immer schwieriger wird, qualifizierte Arbeitskräfte zu gewinnen. Verwaltungen sind in den letzten Jahren immer mehr zu unattraktiven Arbeitgebern mutiert, zum Teil aufgrund veralteter Strukturen, starker Hierarchien und unflexibler Arbeitsbedingungen. Um den Bedürfnissen jüngerer Generationen gerecht zu werden und wieder als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen zu werden, ist es notwendig, Veränderungen positiv einzuleiten und Arbeitsbedingungen sowie organisatorische Strukturen anzupassen. HUMANOO hat uns in dieser Hinsicht, neben dem gesundheitlichen Aspekt, sehr geholfen.

Was hat sich seit der Einführung von HUMANOO an der Routine Ihrer Mitarbeiter verändert?

Der Vorteil der App liegt darin, dass die MitarbeiterInnen nicht an fixe Programme gebunden sind bei denen ein bestimmtes sportliches Level vorausgesetzt wird, sondern sich gemäß ihrer Fitness ein eigenes angepasstes Programm schnitzen können. Darin sehe ich den Vorteil, dass auch nicht sportlich aktive Personen motiviert werden können. Dies war mitunter ein ausschlaggebender Grund, weshalb wir uns für HUMANOO entschieden haben.

Vielen Dank, liebe Frau Janze, für das nette Gespräch und die Einblicke in den Arbeitsalltag der Stadtgemeinde Leoben.

Written by HUMANOO Experts Team

Originally published on 6. Dezember 2019

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