#Achtsamkeit

Mach es zu deinem Motto: Ein gesunder Geist in einem gesunden Körper

‚Mens sana in corpore sano‘ ist ein berühmter Ausspruch des römischen Dichters Juvenal und bedeutet ‚ein gesunder Geist in einem gesunden Körper‘. In ihm verbirgt sich viel Wahrheit, denn ein ausgeruhter und ausgewogen ernährter Körper ist die Basis für einen optimal funktionierenden Geist. Warum dies so ist und 7 Tipps, wie du dich um Körper und Geist gleichzeitig kümmern kannst, liest du hier.

Gehirnjogging auf eine andere Weise

Eine andere Interpretation von Gehirnjogging kann sein: Sportkleidung an, bequeme Schuhe überziehen, raus an die frische Luft und mental gestärkt zurückkommen. Wenn du dies bereits einmal probiert hast, dann weißt du, dass du dich nach ein wenig körperlicher Betätigung besser fühlst – auch im Kopf. Nachweislich lassen sich etliche psychische Gesundheitsstörungen, die die meisten von uns hin und wieder plagen, durch Sport lindern. Teilweise ist dadurch sogar eine Vorbeugung von depressiven Verstimmungen, Angstzuständen, Zerstreutheit und Nervosität möglich. Warum? Weil die mentale Fitness sich verbessert.

Was ist mentale Fitness?

Mentale Fitness heißt, Gehirn und Geist in guter Form zu halten. Das bedeutet nicht, 24/7 mit einem lachenden Gesicht herumzulaufen. Vielmehr ist hiermit gemeint, einen allgemeinen Zustand des Wohlbefindens zu erlangen und ein einwandfreies Funktionieren deiner kognitiven Fähigkeiten sicherzustellen. Hierbei wird bei den vier entscheidenden emotionalen Komponenten der mentalen Fitness angesetzt: Selbstakzeptanz, Selbstwertgefühl, Belastbarkeit und Emotionsmanagement. Diese kannst du durch unterschiedliche Maßnahmen stabilisieren. Hierzu gehört, den Körper gesund zu halten.

1. Bewegung und Sport

Hirnforscher:innen, Biolog:innen und Mediziner:innen sind sich einig: Bewegung fördert das Gehirn. Regelmäßig Sport zu treiben, bringt deine Hirnleistung in Schwung und beugt Depressionen vor. Es ist vor allem für all die ein Ausgleich, die zumeist im Sitzen arbeiten. Wichtig hierbei ist: Du musst dafür nicht zum/zur verkrampften Leistungssportler:in werden. Dies kann den Körper und Geist sogar eher stressen. Ein ausgiebiger Spaziergang im straffen Tempo reicht aus. Dabei schüttet dein Organismus Glückshormone (Endorphine) aus, die deine mentale Stärke unterstützen.

2. Neue Impulse für das Gehirn

Als Kind lernen wir ständig Neues. Als Erwachsene:r ist dies oft nur begrenzt der Fall. Weshalb? Mach es dir zur spannenden Aufgabe, regelmäßig dein Gehirn mit neuen Reizen zu füttern. Das macht Spaß und fördert die Bildung neuer Nervenzellen, was für einen gesunden Geist unerlässlich ist. Dein Gehirn freut sich über Aktivitäten wie das Erlernen einer Fremdsprache, das Üben eines Lieds auf einem Instrument etc. Die Möglichkeiten sind vielfältig. Entdecke sie, ohne dich zu stressen. Du musst kein:e Meister:in in dem neu Erlernten werden.

3. Gesunde Stressbalance

Stress ist nicht per se schädlich. Positiver Stress tritt nur kurzfristig auf und hält dich in Bewegung. Das fördert die mentale Fitness. Anders sieht es mit Dauerstress aus. Sieh daher zu, deinen Körper im Alltag nicht zu stark zu beanspruchen. Fordere dich heraus, aber übertreib es nicht. Ansonsten schadest du deiner körperlichen und mentalen Gesundheit.

4. Entspannungsübungen

Meditieren ist aktiver als viele vermuten. Wer dies regelmäßig betreibt, kann damit seine Gehirnstrukturen positiv beeinflussen. Mehr neue Nervenzellen bilden sich und das Risiko auf degenerative Veränderungen kann vorgebeugt werden. Autogenes Training und Meditation sind daher weitere Wege, die Leistungskraft der mentalen Strukturen zu steigern.

5. Ausreichend Schlaf

Neben Entspannungsübungen hilft Schlaf, Körper und Geist in Einklang zu bringen. Wer langfristig unter Schlafproblemen leidet, entwickelt körperliche und psychische Probleme. Wenn du schlecht schläfst, solltest du dringend an deiner Schlafqualität etwas tun. Nur so kann dein Gehirn im vollen Ruhezustand Reize und Informationen verarbeiten. Auf vielfältige Weise lässt sich die Schlafqualität verbessern. Welche Maßnahmen für dich greifen, hängt von deinem Schlafproblem ab. Kannst du schlecht einschlafen? Kannst du nicht durchschlafen? Schläfst du zu kurz und zu unruhig? Analysiere dies.

6. Ausgewogen ernähren

Dein Gehirn verbraucht rund 20 % der gesamten Energie in deinem Organismus. Hättest du das geahnt? Darüber hinaus gibt es eindeutige Hinweise darauf, dass Nahrungsmittel wie Fast Food die Bildung von Depressionen begünstigen können. Deine Ernährung nimmt damit direkten Einfluss auf deinen Körper und damit auf deine mentale Fitness. Ob mit oder ohne tierische Produkte: Ernähre dich ausgewogen und bevorzuge das Clean Eating, um dich optimal mit Nährstoffen zu versorgen. Sie fördern ein möglichst reibungsloses Arbeiten deiner Körperfunktionen, was sich positiv auf den Geist auswirkt.

7. Raus in die Natur

Ein Spaziergang durch die Natur senkt deine Herzfrequenz. Er löst nachweislich Stresszustände, was die mentale Fitness direkt fördert. Darüber hinaus nimmt dein Gehirn über die Augen zahlreiche kleine, beruhigende Bewegungen wahr. Hierzu gehört beispielsweise das Wiegen der Blätter oder Gräser im Wind. Dies stimuliert die Gehirnzellen und entschleunigt.

Bring Körper und Geist in Harmonie für ein Plus an Wohlbefinden!

Dein Humanoo Team

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