#Gesundheit #Wohlbefinden

8 Tipps, mit denen du das Januar-Loch austrickst

Alle Jahre wieder verlangt der Januar uns eine Menge ab: Dunkle Wolken, Regenwetter, weniger Tageslicht und ein emotionales Loch nach den Feiertagen. Als ob das allein nicht schon ausreichen würde, fühlt sich dieser Januar nach dem schwierigen Jahr 2020 wohl für uns alle ganz besonders herausfordernd an.

Passend zu unserem Themenmonat #resolutionfail haben wir uns deshalb in diesem Artikel damit beschäftigt, was dir dabei helfen könnte, die Stimmung besonders zum Jahresanfang anzuheben, um eine gesunde Basis für ein erfolgreiches 2021 zu schaffen. 

Du findest in diesem Artikel deshalb acht sorgsam ausgesucht Tipps, die dir dabei helfen sollen, dich auf dein Wohlbefinden zu konzentrieren und dir einen “Happiness-Boost” verschaffen. 

1. Spaziergänge befreien: Finde einen See in deiner Nähe.

Wenn du wieder einmal einen Tunnelblick entwickelt hast, der Nebel im Kopf sich nicht verziehen möchte oder die Brust schwer wird, hilft immer zweifelsfrei eines: Jacke schnappen und raus mit dir.

In einer Studie fanden Forscher*innen heraus, dass sich bereits kleine Spaziergänge nachhaltig aufs Wohlbefinden auswirken. So fühlten sich ein Drittel der Teilnehmer*innen der unternommen Studie, die unter Depressionen litten, bereits nach kurzen Spaziergängen merklich besser. Daraufhin spornten die Forscher*innen die Teilnehmer*innen an, die Spaziergänge zu verlängern. Das erhöhte den Prozentanteil, der sich mental deutlich besser fühlte, auf ganze 50 Prozent.

Das muss man sich einmal auf der Zunge zergehen lassen: Eine 50-prozentige Chance, dass es dir besser gehen wird. Wenn du da nicht bereits in der Tür stehst, dann wird es jetzt wohl höchste Zeit dafür.

Darüber hinaus hat regelmäßiges Spazierengehen eine Reihe weiterer positiver Auswirkungen auf Körper und Geist: 

  • Stärkt die Funktion deines Immunsystems. 
  • Hilft dir dabei, besser ein- und durchzuschlafen. 
  • Kurbelt die Ausschüttung von Glückshormonen an. 
  • Verbessert die Leistungsfähigkeit deines Herzens und senkt Bluthochdruck. 
  • Mindert das Risiko an Krebs zu erkranken. 
  • Sagt Stress und Müdigkeit den Kampf an. 

Du merkst, es ist eine super Idee, Spaziergänge zu deiner täglichen Routine zu machen. Dabei könntest du dir zur Abwechslung etwas ganz besonderes aus unserer Humanoo-App auf die Ohren legen – zum Beispiel “Reise ins Innere” oder “Entspannen durch Achtsamkeit”.

2. Eigenexperiment: Starte für eine Woche ein Projekt.

Es macht immer Spaß und heitert auf, den eigenen Horizont zu erweitern und Neues zu erlernen.

Egal, ob eine Woche lang Yoga zu machen, zu meditieren, keine Tierprodukte zu essen, kein Plastik zu kaufen oder auf Zucker zu verzichten – eine kleine Challenge wird dich dazu inspirieren, aus deiner Komfortzone zu kommen und dich über dich selbst wachsen lassen.

Versuche dich in dieser Zeit mit deinem gewählten Thema auseinanderzusetzen und mehr darüber zu erfahren – das Internet ist jedenfalls voll mit Informationen jeglicher Art. Werde quasi zur Expert*in für ein bestimmtes Thema. Schaue dir Dokus bei YouTube an, lies Artikel im Netz darüber und erzähl deinem Freundes- und Bekanntenkreis davon.

Du wirst merken, dass dein neues Hobby dich mit neuen Menschen zusammenbringen und auch deine Gespräche aufwerten wird. So kannst du eine Inspiration für andere sein und deinen Fokus auf etwas lenken, das dir Freude bereitet. 

3. Malen ist nicht nur etwas für Kinder: Es ist nie zu spät, damit zu beginnen.

Wer malt, der nimmt an einem schöpferischen Prozess teil und fordert sein Gehirn auf eine ganz besondere Art und Weise heraus – das beweiste ein Forscher*innenteam aus Deutschland.

Die Ergebnisse zeigen, dass beim Malen unsere Stressresistenz steigt und damit negative Effekte von Stress besser kontrolliert werden können.

Das Schönste dabei ist: Du musst keinerlei Vorkenntnisse haben. Schnapp dir einfach ein paar Stifte, kauf Acrylfarben oder besorge Pastellkreiden und leg einfach mal los. Es muss auch nicht hübsch aussehen – wirklich nicht!

Erinnere dich einmal daran, wie du damals als Kind gemalt hast. Uns brauchte nur jemand ein paar Stifte in die Hand zu drücken und direkt sind wir abgetaucht in die Welt der Farben und Formen.

Du musst weder einen Preis gewinnen noch jemanden damit beeindrucken. Es geht einfach nur darum, den Kopf freizukriegen und deinem inneren Kind freien Lauf zu lassen. Nostalgische Glücksmomente garantiert!

4. Alte Momente hochleben lassen: Gehe durch deine Fotoalben. 

Mit unseren modernen Smartphones sind wir immer schnell dabei, wenn es darum geht, ein Foto zu schießen. Leider vergammeln die meisten Fotos auf dem Handy oder in unserer Cloud und werden nie wieder angesehen.

Jetzt ist die Zeit, um all die alten Erinnerungen aufzufrischen und Freund*innen oder Familie damit ein Lächeln auf die Lippen zu zaubern. Vor allem die ganz alten Schnappschüsse werden bestimmt einige erröten lassen oder einen Lachkrampf verursachen.

Setz dich hin, such dir die witzigsten Momente heraus und dann verabrede dich zu einem Treffen – ob persönlich oder virtuell. So kannst du dich über alte Zeiten austauschen und dich an Erlebtem erfreuen.

Wenn du noch eine Schippe drauflegen möchtest, kannst du ein Album draus machen und es einer guten Freund*in oder geschätzten Familienmitglied schenken. Ob virtuell oder als richtiges Fotobuch, was man in den Händen halten kann – die Freude wird mit Sicherheit sehr groß sein.

5. Energy Boost: Gute-Laune-Lebensmittel für mehr Freude im Alltag.

Fast alle von uns essen rund um Weihnachten und Neujahr wesentlich mehr als wir es eigentlich gewohnt sind und auch sollten. Die Feiertags-Völlerei reicht vom Lebkuchen-Überangebot bis hin zu Raclette-Exzessen. Das kann auch unser System überlasten und uns wertvolle Energie rauben, die im Januar dann fehlt.

Es wird Zeit, dass wir unserem Körper Lebensmittel zuführen, die ihn wirklich nachhaltig glücklich machen und mit Energie versorgen.

Versuche deshalb mit jeder Mahlzeit etwas zu dir zu nehmen, wofür sich dein Körper bedanken wird. Das können beispielsweise sein:

  • Avocado: Reich an ungesättigten Fettsäuren, balanciert den Cholesterinspiegel und steckt voller Vitamine.
  • Rote Bete: Voller Vitamin (A,C,B) und Folsäure, optimiert durch den hohen Eisengehalt den Sauerstoffhaushalt in deinem Körper.
  • Nüsse und Samen: Sorgen für eine gute Haut, unterstützen dein Herz und sind reich an Proteinen und Fetten.
  • Brokkoli: Hat die Eigenschaft, freie Radikale zu binden und unterstützt so dein Immunsystem.
  • Bohnen: Kurbeln durch einen hohen Wert an Vitamin B1 den Stoffwechsel von Kohlenhydraten an und halten so die Energiereserven hoch.
  • Süßkartoffeln: Enthalten hochwertige Ballaststoffe und Spurenelemente wie Kalium, Magnesium, Kupfer oder Mangan.
  • Genug Wasser: Wer zu wenig trinkt, verlangsamt seinen Stoffwechsel. Ausreichend Wasser sorgt dafür, dass dein Körper allen Funktionen gesund nachgehen kann. 

Du willst mehr über gesunde Ernährung wissen? In unserer Humanoo-App findest du ein buntes Potpourri aus Ernährungsprogrammen wie beispielsweise “Die richtigen Zwischenmahlzeiten” oder “Food & Soul”.

6. Dein Körper braucht Wärme: Im Winter ganz besonders.

Wärme hat eine heilende Wirkung auf deinen Körper – vor allem in der kalten Jahreszeit. Deshalb fühlen wir uns auch getröstet, wenn wir das Gesicht in die Sonne halten oder uns so richtig in unsere Bettdecke einkuscheln.

Wissenschaftler*innen haben sogar herausgefunden, dass unser körperliches Wärmeempfinden unseren Umgang mit anderen Menschen bestimmt. Den Untersuchungen zufolge verhalten wir uns kühler und reservierter gegenüber Mitmenschen, wenn wir unterkühlt sind – das ist der sogenannte “Priming-Effekt”.

Dich und deinen Körper warm zu halten, wird also auch Auswirkungen auf deinen Geist haben. Das funktioniert sehr gut mit einer Tasse deines Lieblingstees, einem leckeren Kakao oder einem warmen Bad. Du kannst dem Ganzen noch ein Sahnehäubchen aufsetzen, indem du deinem Bad ätherische Öle wie Rosmarin, Lavendel oder Bergamotte hinzufügst.

7.  Social Media sucks: Lass dein Handy liegen.

Wissenschaftler*innen der Universitäten von New York und Stanford fanden heraus, dass sich die Abstinenz von Facebook positiv aufs Wohlbefinden auswirkt.

Die Proband*innen sollten vier Wochen lang ihr Konto deaktivieren. Die Untersuchungen ergaben, dass die Abstinenz einen Einfluss auf Glücksempfinden, Zufriedenheit, Depression und Angstzustände hatten – und zwar vor, während und nach dem Versuch.

Untersuchungen, die von der Royal Society of Public Health gemacht wurden, stützen diese Erkenntnisse. Aus ihnen geht hervor, dass Social Media Nutzer, die sich mehr als zwei Stunden pro Tag darin aufhalten, öfter von einer schlechteren psychischen Verfassung berichten. Das mag vor allem daran liegen, dass sie negative Gefühle entwickeln, wenn sie Fotos von Freunden sehen, die sich im Urlaub aufhalten oder andere schöne Dinge erleben, während sie im Büro sitzen.

Das sind nur zwei von vielen Untersuchungen, die einen Zusammenhang zwischen schwierigen psychischen Phasen und Social Media sehen. In jedem Fall ist es Inspiration genug, um ein Eigenexperiment zu starten und das Handy für ein paar Tage mal länger als sonst beiseite zu legen. Setze dir einfach eigene Grenzen, wie lange du täglich maximal am Handy hängen möchtest.

Viele Anbieter ermöglichen es dir sogar, Auszeiten deiner Bildschirmzeit festzulegen. So kannst du im iPhone unter den “Einstellungen” Bildschirmauszeiten festlegen – beispielsweise von 21:00 bis 9.00 morgens. In diesem Zeitfenster werden die ausgewählten Apps einfach ausgegraut, sodass du nicht einfach automatisch in die Apps klicken kannst.

Zusätzlich kannst du ein Stundenlimit für bestimmte Apps festlegen, beispielsweise zwei Stunden pro Tag für Instagram, Facebook und Co. Nach einer Woche kannst du spaßeshalber schauen, wie sich deine Bildschirmzeit verändert hat und vor allem, wie du dich damit fühlst.

8. Tränen sind heilsam: Lass es einfach laufen.

Wusstest du, dass wir Menschen die einzige Spezies sind, die in der Lage sind, aus emotionalen Gründen Tränen zu produzieren?

Du kennst das bestimmt aus eigener Erfahrung, so ein kleiner Heulanfall kann manchmal Wunder bewirken – und es ist sogar super gesund!

Wer nämlich das Weinen unterdrückt und seine Tränen zurückhält, erhöht sein Stresslevel und begünstigt damit Bluthochdruck, Herzerkrankungen, Magenprobleme, Depressionen und Angstzustände.

Beim Weinen spülen wir schädliche Hormone, die Stress fördern, einfach so aus unserem System. Außerdem produziert dein Körper dabei Endorphine (Glückshormone) und sendet beruhigende Stoffe aus, die dich wieder ins Gleichgewicht bringen.

Den Effekt davon kennen wir alle: Nach einem kleinen Zusammenbruch fühlen wir uns alle wieder etwas leichter, die Brust ist nicht mehr so eng und der Kopf ist freier.

Damit möchten wir dir sagen: Wenns man wieder drückt und du die Tränen kommen spürst, heiße sie willkommen und lasse deinen Körper seine Reinigungsfunktion vollziehen. Egal, ob in Gesellschaft oder allein, lasse es beim nächsten Mal einfach laufen und schaue, was passiert.   

Und, auf welche Weise wirst du den Januar austricksen?

Wir hoffen, dass wir dir mit unseren Ideen eine Inspiration dafür sein konnten, dich im Januar besonders gut um dich selbst zu kümmern.

Wenns doch einmal schwer ums Herz werden sollte, denke immer daran: Du bist nicht allein. Es geht ganz vielen Menschen auf der Welt – vor allem in diesem Monat und dieser zähen Zeit – nicht blendend und wir alle haben unser persönliches Päckchen, die jede*n auf individuelle Art und Weise herausfordert.

Deshalb ist es besonders zum Ende des Winters wichtig, in sich hineinzuhören und zu lauschen, was Körper und Seele sich jetzt ganz besonders wünschen.

Höre auf deine Bedürfnisse und traue dich, “nein” zu sagen. “Nein” zu Dingen und Menschen, die dich nicht länger glücklich machen und einen negativen Einfluss auf dein Wohlbefinden haben. Denn: Du hast hier die Zügel in der Hand.

Halte durch und sei gut zu dir.

Dein Humanoo-Team 

Written by HUMANOO Experts Team

Originally published on 18. Januar 2021

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