#Achtsamkeit

Schlaflos im Winter? 10 Tipps für einen besseren Schlaf

Der Winter verursacht nachweislich häufiger schlaflose Nächte und Insomnia (Schlaflosigkeit). Doch warum ist das so? Im Winter sind die Tage kürzer und es ist länger dunkel. Deshalb fühlst du dich möglicherweise den ganzen Tag über träge. Das fehlende Tageslicht kann deinen Schlaf-Wach-Rhythmus durcheinander bringen und in der Nacht fällt es dir aufgrund dieser anhaltenden Trägheit vielleicht schwer, einzuschlafen. Dein Körper hat einfach noch nicht das Gefühl, dass es Zeit ist, ins Bett zu gehen.

Versuche morgens und in der Mittagspause, an die frische Luft zu gehen und 10-15 Minuten Licht zu tanken. Schon 15-30 Minuten Tageslicht am frühen Morgen wirken Wunder für deinen Schlaf-Wach-Rhythmus und helfen dir, nachts besser zu schlafen. 

Aber du kannst noch mehr tun, um besser zu schlafen. Wir geben dir 10 weitere Tipps, wie du Schlaflosigkeit auf natürliche Weise vorbeugen kannst.

1. Jeden Tag zur gleichen Zeit aufstehen

Es ist sehr verlockend, am Wochenende auszuschlafen, vor allem wenn man unter der Woche zu wenig Schlaf bekommen hat. Wer unter Schlaflosigkeit leidet, sollte jedoch möglichst jeden Tag zur gleichen Zeit aufstehen und sich antrainieren, zu einer bestimmten Uhrzeit aufzuwachen. Das hilft dem Körper, zu einer gewissen Regelmäßigkeit zu finden.

2. Schaffe eine bequeme Schlafumgebung

Schenkt eurem Schlafzimmer mehr Aufmerksamkeit: Ist euer Bett bequem? Für einen gesunden Schlaf ist eine gute Matratze unerlässlich. Du verbringst ein Drittel deines Lebens in deinem Bett. Und auch wenn die Kosten für ein neues Bett nicht unerheblich sind, lohnt es sich, in die bestmögliche Matratze zu investieren, die du dir leisten kannst.

3. Probier es mit Aromatherapie

Mit Aromatherapie kannst du eine beruhigende und entspannende Atmosphäre schaffen, die dir hilft, in den Schlaf zu finden. Lasse sie Teil einer Abendroutine werden, die deinem Gehirn signalisiert, dass es bald Zeit zum Schlafengehen ist. Ätherisches Lavendelöl ist etwa für seine entspannenden Eigenschaften bekannt: Gib einige Tropfen in einen Diffusor oder direkt auf deine Bettwäsche.

4. Vermeide Wachmacher wie Alkohol und Koffein

Koffein bleibt bis zu 24 Stunden im Körper und kann daher nicht nur zu Einschlafproblemen, sondern auch zu wiederholtem Aufwachen führen. Während der ersten Stunden nach dem Konsum von Alkohol hat dieser durchaus eine beruhigende Wirkung, allerdings sorgt er für einen unruhigen Nachtschlaf.

5. Regelmäßige Bewegung

Durch regelmäßige körperliche Betätigung lassen sich Schlafqualität und -dauer verbessern. Trainingseinheiten kurz vor dem Schlafengehen sollten allerdings vermieden werden, denn sie wirken anregend und belebend, da bei sportlicher Aktivität Endorphine gebildet werden. Um den größtmöglichen Nutzen aus dem Training zu ziehen, solltest du mindestens 3 Stunden vor dem Schlafengehen mit dem Training aufhören, damit du gut schlafen kannst.

6. Reduziere deine „Powernaps“

Ein Nickerchen scheint ein gutes Mittel zu sein, um verpassten Schlaf nachzuholen. Allerdings können regelmäßige „Powernaps“ die Qualität der nächtlichen Schlafphasen beeinträchtigen. Regelmäßige Schlafgewohnheiten zu etablieren und aufrechtzuerhalten ist daher ebenso wichtig wie feste Schlafenszeiten.

7. Vermeidet unnötige Aktivitäten im Bett

Dein Schlafzimmer ist nicht dein Fitnessstudio, Büro oder Spielzimmer, sondern der Ort an dem du schläfst. Damit dein Gehirn es auch mit Schlaf assoziiert, solltest du alle potenziellen Ablenkungen loswerden. Verbanne den Fernseher, Computer, Laptops, Tablets, Fitnessgeräte und alles andere aus eurem Schlafbereich. Denn solange du dein Schlafzimmer für andere Aktivitäten nutzt, assoziiert dein Gehirn den Raum mit diesen Dingen, was es ihm erschwert, abzuschalten. 

8. Sorge für Dunkelheit

Am besten lässt es sich schlafen, wenn möglichst alle Lichter ausgeschaltet sind. Verzichte auf Nachtlichter und besorge Vorhänge oder Jalousien, um äußere Lichtquellen abzuschirmen. Wenn nötig, trage eine Schlafmaske. Liegt dein Handy beim Schlafen in Kopfnähe, solltest du es mit dem Display nach unten drehen, denn viele Handys leuchten auf, wenn eine Nachricht eingeht. Und das kann dich ablenken oder sogar aus dem Schlaf reißen.

9. Eine optimale Raumtemperatur

In einer kühlen Schlafumgebung kann sich der Körper besser entspannen. Die optimale Temperatur liegt zwischen 18° und 22° Grad. Bettwäsche aus natürlichen, atmungsaktiven Fasern wie Baumwolle oder Bambus kann ebenfalls zur Regulierung der Körpertemperatur beitragen. Vermeidet synthetische Materialien wie Polyester, die Feuchtigkeit und Wärme aufnehmen.

10. Meditation

Gerade nachts überkommen uns allerlei Sorgen, Zweifel und negative Gefühle und rauben uns den Schlaf. Meditation ist ein wirksames Mittel, um deinen Geist auf andere Gedanken zu bringen, um zur Ruhe zu kommen und dir zu einem besseren Schlaf zu verhelfen.

Zu wenig Schlaf stellt ein Risiko für deine allgemeine Gesundheit dar. Im Umkehrschluss wundert es also nicht, dass ein gesunder Schlaf sowohl zur Verbesserung der kognitiven Funktionen und der kardiovaskulären Gesundheit beiträgt, als auch die persönliche Leistung steigert. 

In der Humanoo App findest du eine Vielzahl von Programmen und Übungen, die dich dabei unterstützen, gesunde Schlafgewohnheiten zu entwickeln. Tue dir etwas Gutes und probiere es aus. Es ist erwiesen, dass Menschen, die einen guten Schlaf haben, ein glücklicheres und gesünderes Leben führen!

Dein Humanoo Team

Written by HUMANOO Experts Team

Originally published on 29. November 2021

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