Eigentlich soll Weihnachten die besinnlichste Zeit im Jahr sein. Doch kurz vor den Feiertagen geraten wir im Geschenkerausch doch noch in Stress. Das kannst du verhindern, wenn du Geschenke einfach selber bastelst. HUMANOO zeigt dir, wie das geht.

Der 24. Dezember – anstatt gemütlich vor dem Kamin zu sitzen, hetzen wir noch in der überfüllten Stadt von Geschäft zu Geschäft. Warum? Na, weil wir noch nicht alle Geschenke zusammen haben. Weihnachten kommt zwar alle Jahre wieder. Trotzdem treffen die Feiertage viele von uns jedes Jahr aufs Neue unerwartet. Neben dem Zeitdruck kommt noch die große Frage hinzu, was wir überhaupt wem schenken können. Damit unter dem Weihnachtsbaum niemand leer ausgeht, läuft es auf ein Buch hinaus oder ein anderes Geschenk, das sich auf die schnelle auftreiben lässt.

Das Resumé: Du hast zwar ein Geschenk, doch komplett gestresst bist du auch. Von wegen besinnliche Weihnacht. Das kannst du umgehen, indem du Geschenke einfach selber bastelst. So stehst du am 24. Dezember nicht mit leeren Händen da und baust sogar Stress ab, statt ihn zu produzieren.

Basteln gegen Stress?

Ja, das klingt zwar ungewöhnlich, ist aber ganz logisch. Regelmäßige Handarbeiten wie zum Beispiel Häkeln, Stricken oder auch Origami bewirken den gleichen Effekt wie Yoga oder Meditation. Sie senken den Puls und den Blutdruck. Auch im Gehirn werden bei den Handarbeiten die gleichen Areale aktiviert wie beim Meditieren.

Das menschliche Gehirn ist heutzutage einer totalen Reizüberflutung ausgesetzt. Bei Handarbeiten konzentrierst du dich nur noch auf eine Sache, die du mit etwas Übung fast von alleine ausführen kannst. Dadurch entspannt dein Gehirn. Patienten mit Depressionen wird aufgrund dieses Effekts oft Ausmalen als Hobby empfohlen.

Handarbeiten gegen das Vergessen

Basteln bringt uns nicht nur zur Ruhe. Regelmäßig ausgeübt, wirkt es wie Gehirnjogging und stärkt unser Gedächtnis. Zu dem Ergebnis kam eine Studie aus den USA. Yonas Geda, Hirnforscher an der Mayo Clinic im Bundesstaat Minnesota befragte mehr als 400 Rentner zu ihren Freizeitaktivitäten. Diese verglich er im Anschluss mit dem Auftreten von Gedächtnisstörungen. Das Ergebnis: Die Senioren, die regelmäßig strickten oder Bücher lasen, hatten ein 40 Prozent gemindertes Risiko für Alzheimer als die Senioren, die stattdessen fernsahen.

Wann hast du das letzte Mal etwas mit deinen Händen selbst geschaffen? Kannst du dich an das befriedigende Gefühl erinnern? Wahrscheinlich schon. Denn, wenn wir etwas selbst machen, erfahren wir tiefe innerliche Befriedigung und Glücksgefühle. Kreative Tätigkeiten wie Handarbeiten haben also einen positiven Effekt auf unsere Stimmung.

Handarbeiten sind old school? Heute nicht mehr

Klassische Handarbeiten wie Stricken haben in der Vergangenheit oft einen Öko-Ruf inne gehabt. Mittlerweile hat sich das Blatt wieder gewendet. Wer bastelt und sich kreativ austobt, gilt als hip. Wie wäre es für deine beste Freundin beispielsweise mit einem selbstgebastelten Armband? Wer viel Zeit hat, kann sich an einen kuscheligen Wollschal wagen. Deutlich schneller fertig ist ein selbstgemaltes Bild, ein bestickter Jutebeutel oder eine Fotogalerie.

 

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