Warum Musik beim Sport ein wahrer Motivationsboost ist

HUMANOO Expertenteam

Egal ob in Fitnessvideos oder im Sportstudio – überall ertönen coole Beats. Kein Wunder, denn die Profis haben bereits erkannt, dass Musik ein wahrer Motivationspusher ist. HUMANOO erklärt dir, was Musik beim Training bewirkt.  

Kopfhörer auf, Musik an und los geht’s! Joggen ohne Musik ist für die Mehrzahl unvorstellbar und das spätestens seit der Erfindung des MP3-Players. Doch nicht nur beim Laufen, sondern auch beim Krafttraining setzen viele auf die Unterstützung ihrer Lieblingshits.

Auf YouTube oder Spotify gibt es unzählige Workout-Playlists. Diese finden nicht zuletzt bei Kursen wie Step-Aerobic oder Body-Pump ihren Einsatz. Auch privat trainieren viele Sportler nur mit Begleitmusik. Diese wird passend nach Stimmung und Trainingsintensität ausgewählt. Kaum etwas hat eine so starke und vielfältige Wirkung auf uns wie Musik. Kein Wunder, dass die Sportwelt auf Musik abfährt!

Musik ist dein persönlicher Motivationscoach

Fakt ist, es gibt Musikarten, die wir mit Kraft und Stärke verbinden. Das kann mit dem Text, aber vor allem mit dem Beat zusammenhängen. Hörst du diese Musik während dem Sport, werden vermehrt Endorphine ausgeschüttet, die deine Lust auf das Training steigern.

Da wir Musik mit Emotionen verbinden, beeinflusst sie auch maßgeblich unsere Stimmung. Sollte diese sich während des Trainings verschlechtern, beispielsweise weil du müde wirst, peppeln deine Lieblingssongs deinen Gemütszustand wieder auf. Denn die richtige Musik kann nur gute Laune machen!

Musik steigert die Leistung

Musik verbessert nicht nur die Laune, sie steigert auch deine Leistung. Dank etlicher Studien weiß man heute: Musik fördert das Training. Durch schnelle Beats bleiben Körper und Geist länger fit. Vor allem am Anfang deines Trainings motiviert dich die Musik zusätzlich. Sie hilft dir, über deine Kräfte hinauszuwachsen.

Die Leistungssteigerung hält allerdings nur bis zu einem gewissen Punkt an. Spätestens ab dem zweiten Drittel des Trainings wird die Leistung durch das eigene Niveau bestimmt. Während der Körper zu Beginn des Trainings auf die Musik hört, hört er gegen Ende auf sich selbst und die eigenen Ressourcen.

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Studien belegen den positiven Effekt

In einer brasilianischen Studie im Journal of Strength and Conditioning Research mussten 15 Läufer mit gleicher Kondition fünf Kilometer laufen. Die eine Testgruppe hörte Musik und die andere nicht. Das Ergebnis: Die Jogger, die Musik hörten, absolvierten die Strecke in kürzerer Zeit, als die Gruppe ohne Musik.

Wenn du während deinem Training Musik hörst, hast du noch einen positiven Nebeneffekt: Die Zeit vergeht schneller. Du bist abgelenkt und ersparst dir den regelmäßigen Blick auf die Uhr, der dir verrät, wie lange du denn schon trainierst.

Welche Musik für welche Sportart

Du solltest die Musik deinem Training anpassen. Für dynamische Sportarten oder Krafttraining solltest du Lieder mit einem schnellen Beat wählen. Dieser pusht zusätzlich. Der Takt der Musik sollte mit den Bewegungen synchron sein. Für entspannende Sportarten solltest du eine ruhigere Musik auswählen. Beim Yoga unterstützt klassische Musik oder Klänge der Natur. Die sanften Töne bringen dich in die richtige Stimmung und entspannen Körper und Geist. Versuche es doch mal mit dieser entspannenden Yoga-Playlist: