Kochen ohne Gewürze? Für Köche unvorstellbar und auch private Haushalte setzen auf eine Vielzahl von Gewürzen. Schließlich geben sie den meisten Gerichten erst den gewissen Pfiff. Doch die unterschiedlichen Kräuter, Wurzeln und Schoten verleihen nicht nur Geschmack, sondern können auch der Gesundheit und dem Wohlbefinden dienen. Einige von ihnen wirken entzündungshemmend oder kurbeln die Verdauung an. HUMANOO zeigt dir, was in deinem Küchenschrank nicht fehlen sollte und warum.

1. Basilikum

In der mediterranen Küche darf Basilikum nicht fehlen. Die zarten grünen Blätter enthalten ätherischen Öle, welche eine entzündungshemmende und antibakterielle Wirkung haben. Außerdem kann die Pflanze helfen, Blähungen zu lösen. Am besten kaufst du dir ein frisches Basilikum-Bäumchen im Topf. Das sieht nicht nur schön aus, sondern du hast auch immer frischen Nachschub. Die Blätter machen sich besonders gut mit Lachsfilet und Tomatengemüse. Das Rezept findest du wie immer in unserer App.

2. Knoblauch

Nein, damit sollst du keine Vampire abschrecken, sondern dir etwas Gutes tun. Knoblauch wird schon seit Jahrtausenden als Heilmittel eingesetzt. Auch er enthält ätherische Öle, die sich positiv auf die Darm- und Herzgesundheit auswirken können. Für besten Geschmack und gesundheitsfördernde Wirkung ist Knoblauch bevorzugt frisch zu kaufen. Fein gehackt passt er toll zu Suppen, Saucen, Currys und anderen Gerichten. Hierzu unser Rezeptvorschlag aus der App: Zitronengrassuppe. Tipp: Achte darauf, dass du den Knoblauch nicht zu stark erhitzt, sonst wird er bitter.

3. Zimt

Zimt eignet sich nicht nur für Süßspeisen, sondern beispielsweise auch für Curry oder Lamm. Er wird auch in der indischen Küche viel genutzt. Zimt hilft den Blutzucker zu regulieren und kann sich positiv auf einen überhöhten Cholesterinspiegel auswirken. Das feinste Aroma hat der Ceylon Zimt. Du kannst ihn entweder als Zimtstange kaufen oder du greifst auf die Pulver-Variante zurück. Probiere doch einmal das Gebackene Tahini-Grieß-Frühstück aus der App.

4. Rosmarin

Wie Basilikum gehört auch Rosmarin in den Mittelmeerraum. Rosmarin enthält durchblutungsfördernde ätherische Öle, denen man auch eine gedächtnisfördernde Wirkung nachsagt. Er eignet sich sehr gut für herzhafte Gerichte, wird aber auch in Süßspeisen verwendet. Wie immer ist Rosmarin frisch am besten und sollte im Küchenkräutergarten nicht fehlen. Sehr lecker ist das Rosmarin Hähnchen aus der App.

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5. Ingwer

Die knubbelige Wurzel hilft bei Übelkeit und enthält viele verschiedene Antioxidantien. Diese haben eine entzündungshemmende und immunstärkende Wirkung. Die ätherischen Öle im Ingwer wirken außerdem krampflösend und schmerzlindernd. Ingwer passt gut in die asiatische Küche und wird oft in Süßspeisen verwendet. Du kannst ihn auch als Tee genießen. Einfach schälen, in Scheiben schneiden und mit heißem Wasser aufgießen. Für einen leckeren Nachmittagssnack probiere einmal die Energiekugeln aus der App.

6. Chili

Die kleine, rote und scharfe Schote hat es in sich. Sie kurbelt nicht nur die Verdauung an, sondern wirkt zudem appetitzügelnd und entzündungshemmend. Diese Wirkung hat sie dem Inhaltsstoff Capsaicin zu verdanken. Er gibt ihr auch die tolle rote Farbe und extreme Schärfe. Wie immer am besten frisch verwenden, wie auch in unserem Okra Curry.

7. Cayennepfeffer

Entgegen seines Namens hat der Cayennepfeffer nichts mit Pfeffer zu tun. Cayenne ist eine Chilisorte mit einem stattlichen Vitamin-C-Gehalt, die jedem Gericht eine ordentliche Schärfe geben kann. Also Vorsicht bei der Verwendung. Auch dem Cayennepfeffer gibt Capsaicin seine feurige Schärfe und Farbe und wirkt zudem schmerzlindernd und durchblutungsfördernd. Probiere einmal die Tomaten-Kokos-Suppe aus der App.

8. Anis

Der Anis zeichnet sich besonders durch sein starkes lakritzähnliches Aroma aus und wird daher oft in Süßspeisen und Curries verwendet. Er enthält viele ätherische Öle, insbesondere Anethol. Dieses kann bei Magen- und Darmbeschwerden helfen und bei Atemwegserkrankungen krampflösend und entspannend wirken. Sternanis findest du in fast jedem gut sortierten Supermarkt in getrockneter Form. Wenn du ihn noch nicht kennst, probiere doch einmal unsere Heidelbeer-Anis Tassenkuchen.

9. Vanille

Der Duft der Vanille hebt nicht nur die Stimmung, sondern wirkt auch aphrodisierend. Deswegen findet er sich auch häufig in Kerzen, Body-Lotions oder Düften. Intensiver sind Geruch und Geschmack, wenn du frische Vanilleschoten verwendest und das Mark auskratzt. Die leeren Schoten bitte nicht wegwerfen, die kann man wunderbar zum Aromatisieren von Zucker verwenden. Einfach die Schoten mit in die Zuckerdose geben und zuschrauben. Nach ein bis zwei Tagen hast du bereits herrlich aromatisierten Vanillezucker. Zum Ausprobieren, hier unser Dessert-Tipp aus der App: Stracciatella Quark.

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  1. Nelken

Vor allem in winterlichen Rezepten finden Gewürznelken Verwendung. So sind sie ein Muss in jedem Lebkuchenrezept und auch im Rotkraut sollten sie nicht fehlen. Die getrockneten Blüten wirken beruhigend und unterstützen die körpereigenen Abwehrkräfte. Nelken findest du in getrockneter Form in fast allen Supermärkten.

Wie du siehst schmecken Gewürze nicht nur toll, sondern tun auch dem Körper etwas Gutes. Viel Spaß beim Ausprobieren der vorgeschlagenen Rezepte und bitte sei bei der Dosierung anfangs lieber vorsichtiger. Probiere erst, wie es dir am besten schmeckt.

Kleiner Tipp: Du kannst die Rezepte, die dir gefallen, leicht in deinem Kochbuch in der App speichern. Einfach rechts oben auf das Herz klicken und schon ist das Rezept im Kochbuch und somit immer auf Abruf bereit.

 

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