Mythen halten sich fest in unseren Köpfen und es gibt sie auch beim Sport. Wir lösen für dich acht Fitnessmythen auf, die sich zwar hartnäckig in vielen Köpfen halten, aber du schnell wieder vergessen solltest.

Nach dem Training hast du ordentlich geschwitzt. Du denkst, dass es ein wirkliches hartes und anstrengendes Workout war. Denn es heißt ja bekanntlich: Je stärker man schwitzt, desto härter trainiert man. Das ist ein Mythos. Wir stellen dir die acht bekanntesten Fitnessmythen vor und erklären, warum sie nicht Tatsachen entsprechen. Den ersten Mythos kennst du jetzt schon.

1. Je mehr Schweiß, desto härter das Training

Das ist definitiv ein Mythos. Denn zwischen der Menge an Schweiß und der Härte des Trainings herrscht kein Zusammenhang. Der Körper schwitzt um sich abzukühlen. Wie hoch die Schweißproduktion ist, hängt dabei von jedem Menschen individuell ab. Es ist auf jeden Fall kein Indikator für das Level deiner Anstrengungen.

2. Morgens ist das Training am effektivsten

Wann die beste Zeit für Sport ist, hängt voll und ganz von deinen persönlichen Vorlieben sowie deinem individuellen Biorhythmus ab. Du bist eher ein Morgenmensch und stehst gerne früh auf? Super, dann ist für dich der Morgen die optimale Zeit für dein Workout. Bist du doch eher Langschläfer? Dann quäle dich nicht damit, noch früher aufzustehen und verschiebe dein Training auf den Abend.

4. Beim Schwimmen schwitzt man nicht

Diesen Mythos lösen wir gerne für dich auf. Denn auch Schwimmer schwitzen, allerdings nicht sichtbar und weniger als bei anderen Sportarten. Dies liegt daran, dass Wasser eine höhere Wärmeleitfähigkeit als Luft hat und dadurch dem Körper mehr Wärme entzieht.

5. Fitnessgeräte sind besser als freie Übungen

An einem Fitnessgeräte führst du die Übung immer gleich aus, denn die Maschine verändert sich nicht. Deswegen sagen viele, dass die Übungen an Geräten sicherer sind und sauberer ausgeführt werden. Das stimmt so nicht. Auch die Übungen an Geräten üben viele Sportler falsch aus. Oft sind die Geräte dabei in der falschen Höhe oder für das falsche Gewicht eingestellt. Das kann schädlich für dich sein. Am besten gehst du alle Übungen, freie und an Geräten, mit einem Trainer durch.

5. Du musst bis an die Schmerzgrenze trainieren

Nach dem Training ein oder zwei Tage Muskelkater zu haben ist okay und signalisiert, dass du an deinem Körper gearbeitet hast. Du solltest allerdings keine Schmerzen während dem Training haben. Denn dann kann es sein, dass du die Übung falsch ausführst und es besteht das Risiko, dass du dich verletzt! Sprich in diesem Fall mit deinem Trainer oder einem Arzt.

6. Muskelaufbau mindert die Flexibilität

Wer an Muskeln hinzu gewinnt, wird deswegen nicht unbeweglicher! Deine Muskeln verkürzen sich, wenn du dich einseitig bewegst und deine Dehnungsübungen zum Training vernachlässigst. Alternativ kannst du auch Yogaübungen in deinen Trainingsplan integrieren, um flexibel zu bleiben.

7. Du kannst Fett gezielt reduzieren

Du möchtest an den Oberschenkeln Fett reduzieren und trainierst sie deswegen besonders intensiv? Dabei gibt es jedoch ein Problem. Du kannst Fett nicht punktuell abbauen, sondern nur am ganzen Körper!  Wo du dabei zunächst Fett verbrennst, hängt dabei von deiner Genetik ab.

8. Workouts unter 30 Minuten bringen nichts

Natürlich spielt die Dauer deines Trainings eine Rolle, jedoch ist die Intensität deines Workouts viel wichtiger. Wenn du dein Training mit der richtigen Intensität absolvierst, dann kannst du auch mit einem 15-20 minütigen Training bereits erhebliche Erfolge erzielen. Denn es gilt: Auch ein kurzes Workout ist besser als gar keins!

Auch deshalb fokussieren wir uns bei den Workouts in unserer App auf effektive Übungen, die in diesem Zeitrahmen liegen.

Also worauf wartest du? Geh in die App und such dir gleich ein kleines Workout aus. Die Fitnessmythen haben wir aus dem Weg geräumt, jetzt kannst du loslegen!

 

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