Wir bewegen uns durchschnittlich deutlich zu wenig. In unserem Alltag bewegen wir uns von unserem Bett ins Auto an unseren Schreibtisch. Dort sitzen wir für acht Stunden bewegen uns wieder vom Schreibtisch ins Auto auf die Couch. Nicht gerade der Tagesablauf eines gesunden Athleten, oder?

Bei gleichbleibend sitzenden Tätigkeiten können schleichend diverse Symptome durch die fehlende Bewegung auftreten. Es können Fehlhaltungen, Verspannungen und daraus resultierende Schmerzen auftreten. Wir zeigen dir, wie sich diese typischen Auswirkungen deiner Büroarbeit ergeben, aber auch wie du diesen vorbeugen und entgegenwirken kannst!

Kopfschmerzen – die besten Freunde deiner Aspirin!

Es gibt über 200 Arten von Kopfschmerzen und auch am Arbeitsplatz können verschiedene Faktoren auslösend sein. Kopfschmerzen können zum Beispiel durch zu starkes oder schwaches Licht am Arbeitsplatz entstehen. Aber auch hektisches Umfeld, ein hoher Geräuschpegel im Büro und psychosoziale Faktoren (wie zum Beispiel Ärger mit Kollegen) kann zusätzlich Kopfschmerzen herbeiführen oder verstärken. Oft sind Kopfschmerzen jedoch eine Begleiterscheinung von Muskelverspannungen durch eine falsche Sitzhaltung. Meist sitzen Mitarbeiter mit ihren Schultern zu hoch und zu weit nach vorne über den Schreibtisch gebeugt. All das kann zu belastenden Kopfschmerzen führen!

Wichtig: Du musst zwischen einer Migräne und Kopfschmerzen unterscheiden, da es sich bei einer Migräne um eine Erkrankung handelt.

Nackenschmerzen

Es zwickt, es schmerzt und es scheint nicht besser zu werden. Verspannungen am Arbeitsplatz kennt jeder. Wir sitzen den ganzen Tag und fallen dabei in alte Muster zurück. Unsere Schultern sind nach vorne gebeugt und wir sitzen nicht aufrecht. Der Rücken ist dadurch krumm. Der Stuhl, Tisch, Monitor, Maus und wahrscheinlich auch die Kaffeetasse stehen seit Monaten an der gleichen Stelle.

Die gesamte Situation ist dauerhaft nicht optimal und ein Grund für deine Nackenschmerzen. Denn Verspannungen schleichen sich langsam und still ein. Muskeln sowie deren Faszien passen sich langsam einer gleichbleibenden Körperhaltung an. Das kann sogar bei nur geringer Fehlhaltung passieren und Verspannungen merkt man leider immer erst dann, wenn es schon zu spät ist.

Das gilt auch für deine Gelenke. Auch diese können durch zu wenig Bewegung schmerzen. Ohne einen regelmäßigen Stellungswechsel am Arbeitsplatz und durch zu wenig Bewegung im Alltag bekommt dein Gelenk keine Nahrung, bzw. zu wenig Knorpel. Das führt wiederum zu Schmerzen im Gelenk. Das kann deine Füße, Knie, Hüfte, Wirbelsäule oder auch deinen Hals betreffen.

All diese Symptome können zu Fehl- bzw. Schonhaltungen führen, da du aufgrund von Schmerzen in ein unnatürliches Bewegungsmuster verfällst um weitere Schmerzen zu umgehen. Das kann jedoch zu weiteren schwerwiegenden Symptomen in deinen Organen, Gelenken, deiner Muskulatur und Lunge führen.

Wie kannst du all diesen Symptomen entgegenwirken und vorbeugen?!

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 Probleme geklärt – wie kann ich mich nun richtig Verhalten?

Wenn du deine Arbeit hauptsätzlich im Sitzen bewältigst, starte mit dem richtigen Verhalten im Alltag!

Lass das Auto in der Garage und nimm die Füße in die Hand. Bestreite deinen Weg zur Arbeit mit Bus oder Bahn. Falls du richtig motiviert bist, nimm doch das Fahrrad – damit sparst du dir auch noch das Geld für die Tickets!

Kleine Dehnungsübungen nach dem Aufstehen und natürlich Sport jeglicher Art (außer Poker und Schach) machen deinen Alltag gesünder und wirken Symptomen deiner Büroarbeit entgegen.

Regelmäßige Mobilisierungs- und Stabilisierungsübungen auf der Couch können sich schon massiv positiv auswirken! Eine große Auswahl davon findest du in HUMANOO und alle dauern zwischen 30 Sekunden und wenigen Minuten. Damit kannst du durch geringen Aufwand große Erfolge für deine Gesundheit erzielen!

 

HUMANOO gibt dir 7 Tipps mit auf den Weg, wie du ohne viel Aufwand und Schweiß deinen Alltag aktiver gestalten kannst. 

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An deinem Arbeitsplatz sollte das Motto gelten: Stellungswechsel!

Du solltest deine Stuhl sowie Tischeinstellung regelmäßig ändern, soweit das in deinem Büroarbeit möglich ist. Besonders deine Gelenke freuen sich darüber, in möglichst vielen verschiedenen Positionen beansprucht zu werden.

Ziehe deine Schulterblätter möglichst oft aneinander, da das deinen Rücken begradigt. Deine Ellbogen sollten bei ca. 90 Grad auf dem Schreibtisch aufliegen. Dein Nacken sollte sich in dieser Haltung entspannen können, weshalb du deine Schultern in dieser Haltung nicht anheben müsstest.

Auch im Büroarbeit kannst du dafür sorgen, dass dir deine sitzende Tätigkeit nicht zum Verhängnis wird. Wie wär es denn mit einer Mobilisierungsübung statt der Kaffee- oder Zigarettenpause?

Besser vorgesorgt als nachbehandelt!

Um erst gar nicht Symptome aufgrund deiner Fehlhaltung erleiden zu müssen, solltest du deine Haltung präventiv verbessern. Dabei reicht es schon am Tag 5-10 Minuten Übungen zu widmen, die du einfach bei dir zuhause oder an deinem Arbeitsplatz absolvieren kannst! Wähle aus unseren Mobilisierungs-, Stabilisierungs-, Kräftigungs- und Dehnungsübungen in HUMANOO oder lasse dir in unseren personalisierten Programmen ein mehrwöchiges Programm erstellen, damit du nicht unter deiner sitzenden Tätigkeit leidest!

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