Du liegst seit Stunden im Bett und wälzt dich von einer Seite auf die andere, aber deine Augen werden einfach nicht schwerer. Eine Vielzahl von Menschen leidet unter Schlafstörungen. HUMANOO zeigt dir, welche fünf Dinge du vor dem Zubettgehen machen solltest, um gut zu schlafen.

Nach einem langen, anstrengenden Tag kommst du nach Hause und möchtest einfach nur schlafen. Leichter gesagt als getan. Denn du liegst seit gefühlten Stunden im Bett und drehst dich von einer Seite auf die andere – doch deine Augenlider werden nicht schwer. Während du versuchst einzuschlafen, kreisen etliche Gedanken durch deinen Kopf: Dich beschäftigt der morgige Tag und die Ereignisse des heutigen. Endlich bist du eingeschlafen. Als du aufwachst, schaust du auf die Uhr: Vier Uhr morgens. Na toll, das wären eigentlich noch drei weitere Stunden Schlaf gewesen. Du hast morgen einen wichtigen Termin und möchtest deswegen ausgeschlafen sein, doch Fehlanzeige, denn du hast Schlafstörungen.

Zwei Arten von Schlafstörungen: Kurz- und langfristig

Schlafstörungen zählen zu den häufigsten gesundheitlichen Beschwerden und rund zehn Prozent der Bevölkerung leidet darunter. In besonders stressigen Zeiten, vor Aufregung oder bei Krankheit treten öfter Schlafstörungen auf. Die sind harmlos und vergehen nach ein paar Nächten wieder. Es gibt allerdings auch Menschen, die über einen langen Zeitraum über Schlafstörungen klagen. Spätestens dann sollten sie etwas dagegen unternehmen. Auf Dauer belastet unzureichender Schlaf unseren Körper. Wir sind tagsüber müde und schlapp. Die Konzentration leidet ebenso wie die Stimmung und Psyche.

Fünf Dinge, die du vor dem Schlafengehen tun solltest, um durchzuschlafen

Du musst nicht im Bett liegen und Däumchen drehen, bis der Schlaf dich endlich übermannt.

Mit ein paar Tipps, die du vor dem Zubettgehen beachtest, schläfst du tief und friedlich wie ein Murmeltier.

1. Fernseher und Laptop

Du solltest deinen Fernseher, Laptop oder Tablet schon eine Stunde vor dem Schlafengehen ausschalten. Höre stattdessen ein Hörbuch oder klassische Musik. Das beruhigt den Geist und lässt dich entspannen. Wenn du es zu deinem täglichen Ritual machst, bereitet es den Körper auf das Schlafengehen vor.

2. Dehnübungen

Probiere beim nächsten Abend mal Dehnübungen vor dem Schlafengehen aus. Das löst Verspannungen und dein Körper fühlt sich besser an. Für die Übungen bietet sich Yoga sehr gut an. So entspannst du Körper und Geist. Deine Muskeln verspannen weniger und Gelenkbeschwerden hören auf.

Eine Ganzkörperdehnung führst du so aus:

Stelle deine Füße nebeneinander auf den Boden und versuche deine Hände so weit es geht Richtung Boden zu strecken. Ziel ist es deine Fußspitzen zu berühren, ohne deine Knie dabei zu beugen. Halte die Dehnung 30 bis 60 Sekunden lang

3. Die Temperatur

Regle die Temperatur in deinem Schlafzimmer vor dem Zubettgehen. Denn die richtige Temperatur im Schlafzimmer gilt als eine der wichtigsten Voraussetzungen für einen erholsamen Schlaf. Dir sollte weder zu warm, noch zu kalt sein. Bei molligen Temperaturen schläft man leichter ein.

4. Frische Luft

Verbrauchte, stickige Luft ist schlecht für unser Gehirn. Am besten lüftest du vor dem Schlafengehen noch einmal für fünf  bis zehn Minuten durch. So ist die Sauerstoffzufuhr höher und du schläfst besser.

5. Auf Getränke achten

Wenn du Probleme hast einzuschlafen, solltest du nach 16 Uhr keinen Kaffee mehr trinken und kein Koffein zu dir nehmen. Das gilt also auch für Energydrinks. Auch auf Alkohol solltest du kurz vor dem Schlafengehen verzichten. Durch Wein schläfst du zwar schneller ein, wachst aber öfter auf. Stattdessen kannst du einen Kräutertee oder heiße Milch mit Honig trinken. Hopfen, Melisse und Baldrianwurzel wirken schlaffördernd.

Wie du siehst, gibt es einige Tipps für einen wohltuenden Schlaf. Morgen Abend könntest du die Tipps (oder zumindest ein paar davon) umsetzen und du merkst, wie sie sich positiv auf deinen Schlaf auswirken werden.

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