Wenn dich in diesem Moment das Interesse gepackt hat, diesen Artikel zu lesen, möchtest du wahrscheinlich herausfinden, wie du deine schlechte Angewohnheit endlich loswirst. Oder aber es gibt möglicherweise einen Menschen in deinem Leben, dessen Gesundheit dir sehr am Herzen liegt.

So oder so – der erste Schritt in die richtige Richtung beginnt immer mit dem Willen zur Veränderung. Mit diesem Bewusstsein ist alles möglich – auch das Rauchen aufzugeben! Erfahre jetzt, wie du es schaffst, dem Glimmstängel endlich nicht mehr nachzuschmachten.

Rauchen – natürlich ungesund

Wir alle wissen es: Rauchen ist hochgradig gesundheitsschädlich, sowohl direkt als auch auf lange Sicht. Dennoch ist Rauchen gesellschaftlich so akzeptiert wie Alkohol. Die Mehrheit tut es. Die Mehrheit genießt es. Scheinbar! Denn viele Menschen, die bereits eine Abhängigkeit entwickelt haben, wünschen sich tatsächlich nichts anderes, als dieser ungesunden Angewohnheit endlich den Rücken zu kehren. Und dennoch, wenn der Moment des Verlangens aufsteigt, ist es wohl wie eine höhere Macht, gegen die nur schwer anzukommen ist – so wie bei jeder anderen Art von Süchten. Es bringt häufig einen Moment der Entspannung und das Gefühl von Befreiung. Aber zu welchem Preis?

Wenn du rauchst, dann atmest du mit dem Tabakrauch ca. 5.000 verschiedene Substanzen ein, von denen ein Großteil giftig und krebserregend sind. Die körperliche Abhängigkeit von dem durch das Rauchen freigesetzten Suchtstoff Nikotin kann sich innerhalb kürzester Zeit entwickeln. Der Stoff erreicht über die feinen Blutbahnen in der Lunge schnell das Gehirn und verbreitet dort seinen glücklich machenden Effekt. Dabei können sich deine Arterien schon nach kurzer Zeit verengen, sodass ganze Körperteile zu wenig Sauerstoff erhalten.

Von fahler Haut und gelben Zähnen, über Thrombosen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen, bis hin zu Lungenkrebs: wir alle kennen die verheerenden Folgen. Neben der körperlichen Abhängigkeit plagt auch der psychische Drang. Denn die Zigarette kann über kurz oder lang verschiedene Zwecke im Alltag erfüllen und diesen gar bestimmen. So lockert sie beispielsweise die soziale Interaktion während der Raucherpause oder verschafft Abhilfe in Stresssituation. Doch wie wird man das Laster los?

Gängige Methoden zur Raucherentwöhnung

E-Zigaretten

Für viele klingt der Griff zur E-Zigarette nach der erstbesten Alternative, denn sie werden gerne als “gesunde” Alternative angepriesen. Klar, klingt ja auch nicht schlecht und sollte zumindest definitiv gesünder sein als normale Zigaretten. Doch die als “unbedenklich” verkauften elektronischen Glimmstängel beinhalten Formaldehyd, ein weiterer krebserregender Stoff, der in den E-Zigaretten sogar zu einem weit höheren Anteil auftaucht, als in den normalen Zigaretten. Darüber hinaus enthalten E-Zigaretten auch noch giftige Schwermetalle und schädliche Chemikalien. Hat man sich also erst einmal an die scheinbar harmlosere Form des Rauchens gewöhnt, sollte schleunigst auch ein E-Zigaretten-Entzug folgen.

Nikotin-Pflaster

Auch weitreichend bekannt sind die Nikotinpflaster. Sie werden im Rahmen der Nikotinersatztherapie angewandt und versprechen eine Entwöhnung ohne Entzugserscheinungen. Rezeptfrei in der Apotheke erhältlich, sind sie für jeden leicht zugänglich und enthalten im Gegensatz zu Zigaretten ausschließlich den Stoff Nikotin. Als Alternative zu Pflastern sind außerdem Mund- und Nasensprays sowie Lutschtabletten mit Nikotin erhältlich. Aktuellen Studien zufolge versprechen Nikotinersatzprodukte deutlich höhere Erfolgschancen den Absprung langfristig zu schaffen, als ohne deren Einsatz. Solltest du starker Raucher sein und dir das Aufhören erheblich schwer fallen, kann das Nikotin-Pflaster eventuell für’s Erste Abhilfe schaffen.

Alternative Methoden zur Raucherentwöhnung

Immer wieder hört man auch von alternativen Methoden, wenn es um die Raucherentwöhnung geht. Ganz hoch oben im Kurs stehen momentan Hypnose und Akupunktur. Im Bereich der Hypnose wird beispielsweise mit Gedankenreisen oder abstoßenden Assoziationen gearbeitet, die die Zigarette für den angehenden Nichtraucher in ein anderes Licht stellen. Die angehenden Nichtraucher sollen im Laufe der Zeit das Rauchen unterbewusst mit Ekel und Abneigung in Verbindung bringen. Akupunkteure setzen hingegen Nadeln in verschiedene Anti-Suchtpunkte, die dort über mehrere Tage ihre entwöhnende Wirkung entfalten sollen. Obwohl für diese Behandlungsmethoden bisher zu wenige aussagekräftige Studien vorliegen, gibt es immer wieder Menschen, die positive Erfahrungen mit ihnen betonen.

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Warum dir all diese Methoden allein nicht helfen werden

Ganz wie das Motto “Erfolg ist allein die Summe aller Anstrengungen, die Tag für Tag wiederholt werden“ bereits verrät, sind alle Methoden zur Raucherentwöhnung nur ein Tropfen auf den heißen Stein, wenn deine Einstellung nicht stimmt. Das Rauchen aufzugeben ist und bleibt allein eine bewusste und konsequente innere Einstellung. Ohne diese tief verwurzelte Einstellung werden alle Hilfsmittel und Entwöhnungsmethoden erfolglos bleiben.

Wege, die dir dabei helfen können, deine Einstellung fundamental zu verändern

1. Informiere dich

Wen die Horrorbilder auf den Zigarettenschachteln noch nicht genug abschrecken, der sollte auf jeden Fall noch mehr visuelle und audiovisuelle Einflüsse in Erwägung ziehen. Je mehr Wissen du in Form von Bildmaterial, vor allem Videos, über die Folgen von deinem Rauchen aufnimmst, desto mehr werden sich diese Fakten und Bilder in dein Unterbewusstsein bohren und schon bald deine innere Einstellung ausmachen.

2. Ändere deine Glaubenssätze

Die Kraft deiner Gedanken ist überragend. Mache dir bewusst, dass alles, was ist, allein in deinem Kopf beginnt. Oft fühlen wir uns von unserer Umgebung, unseren Zwängen und Abhängigkeiten kontrolliert. Wir fühlen uns machtlos, wie eine gezügelte Marionette. Dabei sind wir es ganz allein, die die Dinge tun, die wir tagtäglich tun. Jeden Moment haben wir die Wahl in welche Richtung wir gehen. Jeden Augenblick haben wir die Zügel in der Hand. Wir werden nicht von unseren Süchten dirigiert, sondern wir entscheiden uns dafür, ihnen die Macht dazu zu geben. Wenn du dir dieser Tatsache erst einmal tiefgreifend bewusst wirst, kann sich das nur bestärkend auf deine Willenskraft und Einstellung auswirken.

Wenn sich in deinem Kopf bisher also nur Glaubenssätze abgespielt haben, wie z.B. “Ohne Zigaretten komme ich nicht oder nur schwer durch den Tag”, dann ist es an der Zeit diese negativen Glaubenssätze durch positive, wie z.B. “Ich habe sehr viel geraucht, aber das liegt in meiner Vergangenheit.”, zu ersetzen und sie dir jeden Tag als Affirmationen aufzusagen.
Der Schlüssel liegt darin, dich bei jeder negativen Affirmation, die mal wieder in deinem Kopf herum streunt, zu ertappen und sie durch eine positive zu ersetzen.

Dabei wirst du dich vorerst nicht ganz wohl fühlen und so, als ob du dich selber trügen willst. Es geht dabei jedoch darum, dir Tag für Tag ein anderes Bewusstsein anzutrainieren. Je konsequenter du dieser Technik folgst, desto besser wird es sich auf Dauer in deinem Unterbewusstsein manifestieren. Experten nach dauert es, bei Kontinuität, zwischen 21 und 30 Tagen, bis sich ein spezifischer Teil deines Unterbewusstseins ändern kann. So wirst du dich schon bald und vollkommen von dir selbst überzeugt, als Nichtraucher identifizieren.

https://www.humanoo.com/blog/gesunde-snacks-arbeitsplatz/

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