Nach der Schlemmerei von großen Festtagen kommt bei Vielen der Gedanke, die neu gewonnenen Kilos auch wieder loszuwerden. Keine schlechte Idee. Doch du solltest nicht nur zu besonderen Zeiten fasten. HUMANOO erklärt wie es funktioniert und was es bringt.

Der Sommer rückt näher und damit auch die Bikinifigur. Fettpölsterchen sollen verschwinden und das auch noch nachhaltig. Nun entscheiden sich Viele für das Fasten. Das ist schließlich auch eine gute Idee, um ein paar überschüssige Kilos zu verlieren. Allerdings erfordert es auch eine Menge Disziplin. Es kommt also immer darauf an, wie strikt man mit sich selbst ist. Nach ein paar Tagen kapitulieren bereits die Ersten und geben den Gewohnheiten wieder nach. Alternativ zum strikten Fasten und anderen Diäten, gibt es das intermittierende.

Was ist intermittierendes Fasten?

Es handelt sich beim intermittierenden Fasten nicht um eine klassische Art des Fastens, sondern vielmehr um ein Teilzeit Fasten. Es gibt Phasen, in denen du ganz normal isst und Phasen mit komplettem Verzicht. Entscheidend sind die festen Zeiten und Zeitabstände, an denen gegessen wird. Umso länger der Abstand zwischen den Essen ist, desto besser.

Wie funktioniert es? Fit for Fun hat einen Plan mit vier verschiedenen Arten des intermittierenden Fastens aufgestellt.

36:12 – Rhythmus

Hier fastest du jeden zweiten Tag. Einen Tag isst du normal – allerdings nur zwischen 8 Uhr morgens und 8 Uhr abends. Während der Nacht und des gesamten nächsten Tages wird gefastet. Nur Wasser ist erlaubt. Am darauffolgenden Tag brichst du das Fasten mit dem Frühstück und der Zyklus beginnt erneut.

16:8 – Rhythmus

Bei diesem Prinzip darfst du acht Stunden lang das essen, was du möchtest. Darauf folgen 16 Stunden ohne Nahrungszufuhr. Dadurch kannst du beispielsweise das Frühstück ausfallen lassen und dafür früh, gegen 12 Uhr, Mittagessen. Bis acht Uhr abends kannst du nun nach Lust und Laune essen. Dadurch ist der Plan relativ leicht in den Alltag zu integrieren.

20:4 – Rhythmus

Hier darfst du nur vier Stunden lang am Tag etwas essen. Die restlichen 20 Stunden wird gefastet.

5:2 – Rhythmus

An fünf Tagen wird wie gewohnt gegessen und an zwei Tagen gefastet. Wer nur wenig Gewicht verlieren oder es halten möchte, kann auch nur einen Tag Fasten. Diese Form des Fastens schränkt dich mit am wenigsten ein.

Fasten entlastet nicht nur den Verdauungstrakt. Wer hin und wieder einen Fastentag einlegt, verliert Gewicht und steigert die eigene Gesundheit. Denn wenn der Körper nichts zu Essen bekommt, greift er auf die vorhandenen Fettreserven zurück. Ein Fastentag die Woche oder das 16:8 Fasten lassen sich gut in den Alltag integrieren und du musst kaum Abstriche machen. Probier es doch einfach mal aus.

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