Sommer bedeutet Grillzeit – das fällt leider oft sehr üppig und kalorienreich aus. Aber es gibt auch einige gesunde Varianten, die dir den Spaß am Grillen bestimmt nicht nehmen.

Was gibt es schöneres als an einem warmen Sommerabend mit Freunden zu grillen. Es ist gemütlich, es schmeckt gut und für jeden ist etwas dabei. Doch oft ist es auch eine Kalorienfalle. Brot, Saucen, fettiges Fleisch, Speck und ölreiche Salate – das alles geht nicht spurlos an der Figur vorbei. So werden spaßige Grillabende schnell zum Schrecken auf der Waage. HUMANOO zeigt dir, wie du gesund grillen kannst und trotzdem nicht den Spaß verlierst.

1. Fleisch in Maßen

Grillen ist eine sehr gute Garmethode, denn sie kommt vollkommen ohne Fett aus. Entscheidend ist nur, was auf den Grill kommt. Das Problem: Es wird vor allem viel Fleisch gegrillt. Das ist auch in Ordnung, denn es enthält gesundes Eiweiß. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) rät Erwachsenen jedoch pro Kopf und Woche nicht mehr als 300 bis 600 Gramm Fleisch und Wurstwaren zu verzehren. Wer dennoch häufig grillen möchte, kann zur Abwechslung mit Mais, Zucchini und Paprika die Proteinaufnahme in Grenzen halten.

2. Fettarmes Fleisch

Statt fettigen Grillfackeln, fertig mariniertem Schweinenackensteak oder gar Bauchspeck solltest du lieber auf fettarme Fleischsorten wie Hühnchen oder Pute zurückgreifen. Auch ein Entrecôte, ein Stück Rinderfilet und Lamm ist in Ordnung. Noch nicht so häufig kommen Fische auf den Grill. Dabei eignen sich Thunfisch, Lachs oder Forelle hervorragend.

Zum Vergleich: Eine Bratwurst enthält einen Fettanteil von rund 25 Prozent. Bei Hühnerbrust und Schnitzel sind es nur zwei Prozent.

3. Gemüse und Käse

Für den Grill eignen sich auch hervorragend feste Gemüsesorten. Klassiker sind Zucchini und Aubergine. Aber auch Radieschen und grüner Spargel schmecken gegrillt fantastisch. Als Dip könntest du statt fertigem Zaziki in einen Naturjoghurt Gurke und Knoblauch reiben.

Wer auf Fleisch verzichten möchte, kann beispielsweise Halloumi auf den Grill legen oder Feta mit Kräutern und Tomate in Alufolie wickeln.

4. Beilagen

Auf Weizenbrot und Kräuterbaguette solltest du am besten verzichten. Auch Nudel- und Kartoffelsalat solltest du mit Essig und etwas Öl anstatt mit Mayonnaise anrichten. Am gesündesten wäre ein grüner oder gemischter Salat mit Balsamicodressing oder Tomate-Mozzarella. Sparsam solltest du auch die Balsamicocreme dosieren. Im Gegensatz zu flüssigem Aceto enthält sie deutlich mehr Zucker.

5. Tipps zur Zubereitung

Beim Grillen solltest du unbedingt darauf achten, dass deine Lebensmittel nicht verbrennen und schwarz werden. Denn dann sind sie krebserregend. Schwarze Stellen also unbedingt abschneiden. Am schonendsten grillst du bei mittlerer Hitze und nicht direkt auf dem offenen Feuer.

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