Die perfekte Zeit für Sport

Ronja Scholz

Vor der Arbeit eine Runde Laufen, Yoga in der Mittagspause oder doch erst am Abend ein kleines Workout? Meist bestimmt unser Alltag, wann wir überhaupt die Zeit für Sport finden. Aber gibt es überhaupt eine Trainingszeit, an der wir womöglich leistungsfähiger sind und sich Sport am besten eignet? HUMANOO verrät es dir.

Jeder von uns kennt es: Zu manchen Tageszeiten fühlen wir uns, als könnten wir Bäume ausreißen und zu anderen möchten wir am liebsten sofort zurück ins Bett kriechen. Diese Leistungshochs- und tiefs sind ganz normal und gehören zu unserem natürlichen Biorhythmus.

Die meisten Menschen haben ihr erstes Hoch am Vormittag. Zu dieser Zeit können sie sich sehr gut konzentrieren und sind leistungsfähiger. Nach der Mittagspause folgt das berühmt-berüchtigte Mittagstief. Der Körper verbraucht viel Energie für die Verdauung und wir fühlen uns müde und schlapp. Am frühen Abend steigt die Leistungskurve wieder an und erreicht das zweite Hoch. Die Körperfunktionen laufen hier auf Hochtouren. Anschließend bereitet sich der Körper auf die Nachtruhe vor und der Motor wird langsam wieder runtergefahren.

Bist du eine Eule oder Lerche?

Natürlich ist dieser Rhythmus nicht für alle Menschen exakt identisch. Es werden Eulen und Lerchen unterschieden. Eulen sollte man vor 9 Uhr lieber noch nicht ansprechen. Sie kommen schwer aus dem Bett, sind aber am Abend umso leistungsfähiger. Lerchen dagegen springen munter aus den Federn und erreichen ihr erstes Leistungshoch schon sehr früh. Somit verschiebt sich je nach Typ die Leistungskurve etwas nach vorn oder nach hinten.

Höre auf deine innere Uhr!

Was heißt das nun für die perfekte Zeit zum Sporttreiben? Eine allgemeingültige und für jedermann perfekt passende Zeit für sportliche Aktivität ist wohl kaum zu definieren. Nicht zuletzt, weil unsere Arbeitszeiten uns oft einen Strich durch die Rechnung machen.

Trotzdem solltest du versuchen, dich an deiner eigenen inneren Uhr zu orientieren:

1. Die frühe Lerche fängt den Wurm.

Sobald der Wecker morgens klingelt, springst du aus dem Bett und bist topfit? Dann gehörst du wohl eher zu den Lerchen und ein morgendliches Workout vor der Arbeit ist genau das Richtige für dich. Zu spät am Abend solltest du allerdings lieber auf Sport verzichten. Der Körper braucht ca. 1-2 Stunden nach einer intensiven Trainingseinheit, um wieder zur Ruhe zu kommen. Sehr späte Trainingseinheiten können sonst deinen Schlafrhythmus stören und dich wertvoller Nachtruhe berauben, wenn du normalerweise eher früh ins Bett gehst.

2. Besser spät als nie.

Frühsport klingt für dich eher wie der Beginn eines wahr gewordenen Alptraums als nach einem guten Start in den Tag? Dann bist du wohl eine Eule und kommst erst im Laufe des Tages so richtig auf Trapp. Daher sind für dich abendliche Trainingsprogramme kein Problem. Trotzdem solltest auch du beobachten, ob deine späten Trainingseinheit deinen Schlaf negativ beeinflusst und gegebenenfalls etwas früher trainieren.

Versuche also nicht gegen deine innere Uhr zu arbeiten und trainiere, wenn möglich, zu deinen persönlichen Leistungshöhepunkten. Du brauchst noch Inspiration für dein Morgen- oder Abendworkout? Kein Problem – in unserer App wirst du ganz sicher fündig. HUMANOO bietet dir eine große Auswahl an effektiven Übungen und erstellt dir auch personalisierte Trainingsprogramme, die für alle funktionieren – egal ob Lerche oder Eule!