Nicht umsonst gibt es das Sprichwort, der Mensch sei ein Gewohnheitstier. Doch längst nicht jede Gewohnheit ist auch positiv und tut uns gut. Sie abzuschaffen, fällt oft gar nicht leicht. HUMANOO verrät dir, wie du Gewohnheiten ändern kannst.

Unser Alltag steckt voller Gewohnheiten und Routinen. Das ist auch gut so. Denn ohne sie wäre unser Leben um einiges komplizierter. Schließlich möchtest du nicht jeden Morgen von neuem aufstehen und dir überlegen, wie du in den Tag startest. Viele deiner Gewohnheiten hast du schließlich deinen Lebensumständen angepasst. Sie sparen dir Zeit und erleichtern Abläufe.

Das Problem: Da wir mit unseren Gewohnheiten routiniert umgehen, hinterfragen wir sie häufig gar nicht mehr. Macht unser Verhalten überhaupt noch Sinn? Ein Beispiel: Du fährst jeden Tag mit dem Auto in die Arbeit. Die Strecke kostet dich eine Menge Nerven. Dennoch hast du dir noch nicht überlegt, wie du alternativ zur Arbeit kommen könntest. Dabei geht die Bahn vielleicht sogar schneller und stressfreier. Ein anderes Beispiel: Dein Büro liegt im dritten Stock. Automatisch drückst du morgens, wenn du herein kommst, den Schalter am Aufzug. Dabei könntest du auch die Stufen nehmen und dadurch sogar deiner Gesundheit helfen…du Gewohnheitstier.

Die große Frage, die sich jetzt stellt, lautet also: Wie wird man die Gewohnheiten los oder etabliert neue?

Wo ein Wille – da ein Weg 

Es braucht einen starken Willen. Du musst wirklich etwas verändern wollen und dir dein Ziel immer wieder vor Augen halten. Ansonsten fällt man sehr schnell in den alten Trott zurück. Dies gilt beispielsweise auch, wenn du mehr Sport in deinen Alltag integrieren möchtest. Das funktioniert nur, wenn du es wirklich willst. Irgendwann gewöhnt sich dein Gehirn daran und die Sporteinheiten werden fester Bestandteil deines Alltags. 

Es gibt keine Probleme –  nur Lösungen

Auf deine Ausreden solltest du sofort eine Antwort parat haben. Es gibt keine Probleme, sondern nur Lösungen. Wenn es regnet und du nicht joggen gehen kannst, so kannst du immerhin ein kleines Workout zuhause abhalten. 

Mach es einfach

Motiviere dich selbst und mach es einfach. Wenn du morgens vor dem Aufzug stehst, dann drücke bewusst nicht die Taste, sondern steuere gezielt auf die Treppen zu. 

Immer und immer wieder 

Damit sich das neue Verhalten einprägt, solltest du es so oft wie möglich wiederholen. Wenn du Verbündete findest, fällt die Veränderung leichter. Treff dich beispielsweise mit Freunden zum Sport. Vielleicht haben einige Kollegen eine ähnliche Strecke zum Büro und ihr könnt zusammen fahren. Denn gemeinsam ist man stärker.

Bleib dran 

Das wichtigste: durchhalten. Nach durchschnittlich 66 Tagen hast du neue Gewohnheiten verinnerlicht. Zu dem Ergebnis kam eine Studie des University College in London. Ungeduldige können eine Strichliste führen und sehen so ihre Ergebnisse, die zusätzlich motivieren. 

https://www.humanoo.com/blog/mehr-ausgeglichenheit-5-tipps-wie-du-deine-work-life-balance-verbesserst/

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