Die meisten Menschen bewegen sich zu wenig. Vor allem auf der Arbeit sitzt man stundenlang. Umso wichtiger ist es, dass der Arbeitsplatz gesund und ergonomisch gestaltet ist. HUMANOO zeigt, wie die ergonomische Arbeitsplatzgestaltung gelingt.

Den Großteil des Tages verbringen Arbeitnehmer im Büro. Deswegen sollte der Arbeitsplatz individuell auf den Mitarbeiter zugeschnitten sein. Denn bei fehlender Ergonomie am Arbeitsplatz können schnell körperliche Beschwerden wie Rückenschmerzen oder Verspannungen auftreten. Auch Kopfschmerzen können daraus resultieren. Schuld daran sind nicht nur unbequeme Bürostühle, sondern auch Faktoren wie Licht, die Höhe des Schreibtisches oder die Raumtemperatur, welche das Wohlbefinden der Mitarbeiter beeinflussen.

Was bedeutet Ergonomie am Arbeitsplatz?

Unter Ergonomie versteht man die optimalen Arbeitsplatzbedingungen für jeden einzelnen Mitarbeiter. Dafür muss der Arbeitsplatz individuell auf die Bedürfnisse des Mitarbeiters angepasst werden. Dadurch wird die körperliche und geistige Gesundheit des Mitarbeiters geschont und verbessert sich.

Ein ergonomisch angeordneter Arbeitsplatz

Man selbst kann kontrollieren, ob der Arbeitsplatz ergonomisch ideal gestaltet ist. Dabei sollte man besonders darauf achten, dass man gerade und aufrecht sitzt. Das gelingt am besten, wenn Schreibtisch und Monitor aufeinander abgestimmt sind.

1. Bürostuhl

Die Sitzhöhe, sowie die Rücken- und Armlehne des Bürostuhls solltest du einstellen können. Du sitzt ideal, wenn deine Oberschenkel und Unterschenkel in einem 90 Grad Winkel zueinander stehen. Ist das nicht der Fall, musst du die Sitzhöhe noch einmal verändern, denn die Füße müssen den Boden komplett berühren, beziehungsweise darauf stehen. Die ideale Sitzhöhe liegt zwischen 43 und 53 Zentimetern. Die Oberschenkel liegen waagrecht auf dem Sitzpolster. Sie dürfen auch leicht nach unten gekippt sein, aber nicht zu stark. Zwischen dir und der Tischplatte liegt noch eine Handbreit. Die Rückenlehne sollte über den ganzen Rücken, bis zu den Schulterblättern, reichen.

2. Schreibtisch

Der Schreibtisch sollte mindestens 80 Zentimeter tief sein. Die Breite variiert je nach Größe des Büros. Die Höhe des Tisches liegt zwischen 60 und 80 Zentimetern. Ideal ist es, wenn der Schreibtisch höhenverstellbar ist. Dadurch kann man auch stehend arbeiten und die Wirbelsäule entlasten. Die Tastatur sollte soweit von der Tischkante entfernt liegen, dass deine komplette Hand noch davor passt.

3. Monitor

Umso größer der Bildschirm ist, desto mehr werden deine Augen entlastet. Auf Dauer solltest du nicht mit einem Larückenschmerzenptop arbeiten. Der Sehabstand zwischen Ihnen und dem Monitor sollte mindestens 50 Zentimeter betragen. Gut ist es, wenn Sie ein Stück auf ihn herab schauen.

4. Licht

Der Raum sollte sowohl über Tageslicht, als auch über indirektes Licht verfügen. Deckenleuchten sind besser als Schreibtischlampen. Sie verhindern das schnelle Ermüden der Augen. Wenn möglich, sollte der Schreibtisch so ausgerichtet sein, dass die Blickrichtung parallel zur Fensterfront weist. Dadurch wirst du beim Arbeiten nicht geblendet. Wenn das nicht funktioniert, sollten die Fenster durch Jalousien abgedunkelt werden.

5. Temperatur

Die Raumtemperatur sollte mindestens 20 Grad betragen. Noch besser lässt es sich zwischen 22 und 24 Grad arbeiten.

Verbesserte Ergonomie – Mehrwert für alle Beteiligten

Die richtige Haltung am Arbeitsplatz ist von großer Bedeutung. Ansonsten hat man regelmäßig mit Rückenbeschwerden zu kämpfen. Zu dem vielen Sitzen im Büro, sollte man einen Ausgleich schaffen und Sport treiben oder spazieren gehen. Auch regelmäßiges Aufstehen im Büro hilft Problemen vorzubeugen. Gehe persönlich zu Kollegen, anstatt zu telefonieren und verbringe die Mittagspause nicht am Arbeitsplatz.

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